Eine Witwe zu Cesena macht sich zunehmend Sorge um ihren Sohn. Er ist schon fast erwachsen und furchtbar faul. Wovon soll sie einmal leben, wenn sie alt ist und nicht mehr selber für sich sorgen kann. Aber Lucilio versteht nicht, als seine Mutter ihm erklärt, dass die guten Tage einmal vorbei sind, wenn er sich nicht bald eine Arbeit sucht und fleißig ist. Aber das, was sie ihm vom Glück erzählt, lässt ihn nun doch nicht mehr in Ruhe. Und so bricht er eines frühen Morgens auf, noch ehe der Tag anbricht. Er will es sehen, das Glück. (Frei interpretiert nach einem italienischen Schwank-Märchen, Straparola)